“Machen Sie auch wundertätige Muttergottesbilder?”
“Daß dem Meister ein echt religiöser Geist innewohnte ... braucht nicht erst erwähnt zu werden.”
Haus am
Karpensteiner
Weg 6
Bad Landeck 1935:
Im Landecker Stadtblatt
1935, Nr.26 meldet der
Malermeister
Wilhelm Pelz am
Freitag, dem 29.März,
dass er das Haus
Karpensteiner Straße
“Zur schönen Aussicht”
übernommen hat und
die Firma von Paul
Thamm weiterführt, die
jedoch “unter dessen
Leitung” bleibt.
Schon im Jahre 1926 suchte Paul Thamm
per Annonce im Landecker Stadtblatt
(1926, Nr.80, Mittwoch 13.Oktober) nach
einer “Wirtin” für die Führung seines
Haushaltes.
Mit Willi Pelz und seine Frau Lene fand er
schließlich nicht nur einen Handwerker, der
ihn bei der farbigen Fassung seiner
Bildwerke unterstützte, sondern auch einen
Geschäftsmann, der ihm die
Geschäftsführung abnehmen konnte. Er
war damals bereits 70 Jahre alt und konnte
sich damit auf seine eigentlich Arbeit als
Bildhauer konzentrieren. Damit hatte er
zugleich seine Altersversorgung gesichert
und wusste sein Haus in guten Händen.
Mit Will Pelz lebte und arbeitete er noch
sieben Jahre in seinem Hause bis zu
seinem Tod am 18. Januar 1943. Das
Ende des 2. Weltkriegs hat er nicht
mehr erlebt.